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Projektdokumentation / Projekt

DIY Lötrauchabsauger

Ein maßgefertigter, 3D-gedruckter Lötrauchabsauger, betrieben mit einem 12V-Lüfter und montiert an einem modifizierten Mikrofonarm mit angepasster Federspannung.

Übersicht des 3D-gedruckten Lötrauchabsaugers, montiert an einem schwarzen Gelenk-Mikrofonarm, der an einem Holzregal befestigt ist
Übersicht Lötrauchabsauger

Kurzfassung

Ein maßgefertigter Lötrauchabsauger wurde unter Verwendung eines 12V 90mm-Lüfters und eines Aktivkohlefilters entworfen und hergestellt. Das Gehäuse wurde 3D-gedruckt und an einem umfunktionierten Mikrofonarm montiert. Die Federspannung des Arms wurde mechanisch modifiziert, um den leichten Absaugerkopf auszubalancieren.

Merkmale

  • 3D-gedrucktes Gehäuse, entworfen in Fusion 360
  • Vom Slicer generierte Honeycomb-Gitter durch Infill ohne Top- und Bottom-Layer
  • Integrierter Steckplatz für einen Aktivkohlefilter
  • Umfunktionierter Mikrofonarm mit modifizierter Federaufhängung
  • Betrieben durch ein 12V LED-Netzteil

Aufgabe

Für Lötarbeiten wurde ein Lötrauchabsauger benötigt. Das System musste während des Gebrauchs verstellbar und in seiner Position arretierbar sein.

Lösung

Ein maßgefertigtes Gehäuse zur Aufnahme von Lüfter und Filter wurde in Fusion 360 entworfen und 3D-gedruckt. Um eine flexible Positionierung zu ermöglichen, wurde das Gehäuse mithilfe eines speziellen 3D-gedruckten Adapters an einem gebrauchten Mikrofonarm montiert. Das System wird von einem umfunktionierten 12V LED-Netzteil betrieben.

Implementation

Das Design besteht aus einer 3D-gedruckten Haube, in die der 90mm-Lüfter eingeschraubt wird. Der Luftstromweg umfasst ein Gitter am Lüfter, einen Steckplatz für den Aktivkohlefilter und ein zweites äußeres Gitter. Um den Modellierungsprozess zu vereinfachen, wurden die Schutzgitter nicht im CAD modelliert sondern stattdessen direkt im slicer generiert, indem eine solide Platte mit Honeycomb-Infill ohne Top- oder Bottom-Layer gedruckt wurde. Ein maßgefertigter 3D-gedruckter Adapter wurde hergestellt, um die Haube am Mikrofonarm zu befestigen, wodurch sie mit der originalen Flügelschraube des Arms gesichert werden kann.

Größte Herausforderung

Die komplette 3D-gedruckte Absauger-Baugruppe war viel leichter als ein Standardmikrofon, was dazu führte, dass die starken Federn des Mikrofonarms die Baugruppe nach oben zogen und sie nicht in Position blieb. Der erste Lösungsversuch bestand darin, eine der beiden Zugfedern an jedem Gelenk zu entfernen, diese Spannungsreduzierung reichte noch nicht aus weswegen es erforderlich war neue Befestigungslöcher für die Federaufhängungen zu bohren um die Federn in einem entspannteren Zustand zu halten.

Ergebnis

Durch die mechanischen Modifikationen wurde ein perfektes Gleichgewicht für den Arm erreicht. Der Lötrauchabsauger lässt sich nun reibungslos positionieren und zuverlässig über dem Arbeitsbereich arretieren, ohne zurückzuschnellen.

Technologien

  • Autodesk Fusion 360
  • 3D Printing